Sozialkompetenztraining

Ziele

Unser Sozialkompetenztraining zielt darauf ab, Kindern und Jugendlichen wichtige soziale Fähigkeiten zu vermitteln, die für ein erfolgreiches Zusammenleben in der Gesellschaft notwendig sind. 

Hier sind einige der Hauptziele unseres Sozialkompetenztrainings: 

  • Entwicklung eines achtsamen Umgangs: Kinder und Jugendlich sollen lernen, respektvoll und aufmerksam mit anderen umzugehen.
  • Konfliktmanagement und Problemlösung: Das Training hilft, Fähigkeiten zu entwickeln, um Konflikte zu erkennen, zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.
  • Kommunikationsfähigkeiten: Kinder und Jugendliche lernen, Gespräche zu beginnen, aufrechtzuerhalten und verbindlich zu beenden.
  • Selbstregulation: Das Training unterstützt bei der Kontrolle impulsiven Verhaltens und Aggression.
  • Grenzen erkennen und respektieren: Es wird gelehrt, persönliche und die Grenzen anderer zu erkennen und zu wahren.
  • Reizbewertung: Kinder und Jugendliche lernen, Reize anders zu bewerten, um beispielsweise aggressives Verhalten zu vermeiden.
  • Selbstbewusstsein und Selbstreflexion: Das Training fördert das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zur Selbstreflexion.
  • Emotionale Intelligenz: Die Wahrnehmung eigener und fremder Gefühle wird geschult, um empathischer zu handeln.
  • Beziehungsfähigkeit und kooperatives Verhalten: Es wird angestrebt, die Fähigkeit zu kooperieren und positive Beziehungen aufzubauen.

Diese Ziele tragen dazu bei, dass Kinder und Jugendliche ein positives Sozialverhalten im Alltag festigen und sich zu selbstbewussten und sozial kompetenten Individuen entwickeln. Mit unseren Sozialkompetenztrainings möchten wir die Teilnehmenden dabei unterstützen, die zunehmend komplexeren Entwicklungsaufgaben der Kindheit und des Jugendalters erfolgreich zu bewältigen und somit der Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten, Verhaltensstörungen sowie psychischen Störungen vorzubeugen. 

Zielgruppen

  • Kinder und Jugendliche aller weiterführenden Schulen (Gymnasium, Gesamtschule, Hauptschule, Realschule, Förderschule, Berufskolleg) 
  • Benachteiligte Kinder und Jugendliche
  • Kinder und Jugendliche mit Migrations- oder Fluchterfahrung 
  • Straffällige Kinder und Jugendliche
  • Kinder und Jugendliche mit unsozialem, dissozialem, herausforderndem, delinquentem und oppositionellem Verhalten 
  • Kinder und Jugendliche mit sozialen Unsicherheiten 
  • Kinder und Jugendliche, die durch Schulabsentismus oder Schulabgang, eine abgebrochene Berufsausbildung, häusliche oder familiäre Probleme auffallen
  • Kinder und Jugendliche mit einer Drogenproblematik, mit Radikalisierungstendenzen, Aggressionen und häufigen gewalttätigen Handlungen 
  • Bei Grundschulkindern wird das Sozialkompetenztraining dementsprechend inhaltlich und methodisch angepasst.

Inhalte & Methoden

Das Training ist hierarchisch aufgebaut und auf die Lernaspekte und Leistungsanforderungen strukturiert. Es bezieht die Lebenswelt und Bedarfe der Teilnehmenden ein und wird somit individuell, bedarfs- und lebensweltorientiert angepasst. 

Methodisch werden organisierte Rollenspiele, Reflexionsinstrumente, Verhaltens-, Konzentrations- und Transferübungen, Trainings- und Entspannungsrituale, gemeinsam in der Gruppe entwickelte Verhaltensregeln sowie Übungen, die Alltagssituationen und Probleme aufgreifen, angewendet. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Trainings ist das korrektive Feedback. Während der Übungen erhalten die Teilnehmenden konstruktives Feedback, das ihnen hilft, ihre sozialen Fähigkeiten zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich können wöchentliche Hausaufgaben dazu beitragen, das im Training Gelernte zu festigen und in alltäglichen Situationen anzuwenden. Diese Aufgaben sind praxisnah gestaltet und fördern die Anwendung der sozialen Kompetenzen im realen Leben.

Es ist wichtig, dass das Training individuell auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt wird, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Es knüpft mit seinen Inhalten und Zielen möglichst an die Interessen der Teilnehmenden an und leistet somit im Zusammenhang mit der Identitäts- und und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen einen wichtigen Beitrag zur Erlangung notwendiger Schlüsselkompetenzen, die für die Zukunft jedes jungen Menschen entscheidend sind. Um einen praktischen Transfer in den Alltag der Teilnehmenden zu ermöglichen, spielen auch Elternarbeit, Beratung und Netzwerkarbeit mit der Schule sowie mit weiteren relevanten Kooperationspartner:innen eine elementare Rolle. 

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Falls Sie sich für unsere Sozialkompetenztrainings interessieren oder dazu weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne jederzeit per Mail oder telefonisch:

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